Zivilschutz und Feuerwehr üben den Ernstfall

4.12.2019. Was passiert mit den Kulturgütern bei einem Brand, einem Elementarereignis oder einem bewaffneten Konflikt? Im Kanton Graubünden gibt es unzählige Objekte, öffentliche und private, die Schätze von unersetzbarem Wert haben. Ein Ereignis kann solche Objekte schnell in Gefahr bringen - Kulurgüter sind dann für immer zerstört.

Damit das nicht passiert, inventarisiert eine Sondergruppe des Zivilschutzes sämtliche Objekte von grösster Wichtigkeit, also Objekte der Klasse A+. Die Gruppe unter der Leitung von Claudio Cugnach und Simon Meier sind momentan mit den Kulturgütern des Klosters Disentis beschäftigt. Minziös werden sämtliche wichtigen Gegenstände inventarisiert, fotografiert und zusammengetragen, sodass daraus ein Handbuch entsteht, damit im Ernstfall die wichtigen Güter gerettet werden können. Zusammen mit unserer Feuerwehr, aber auch mit dem kantonalen Denkmalpfleger Simon Berger und dem Kurator des Klosters, Pater Theo Theiler, wurde eine Übung durchgeführt. Hier wurde schnell klar, wie komplex die ganze Angelegenheit ist und dass man nicht einfach in einen Raum eintreten und Gegenstände entfernen kann. Die Arbeit zwischen den genannten Partnern muss Hand in Hand gehen, um möglichst viel Kulturgut sicher retten zu können.

Ein ausführlicher Bericht ist auf den romanischen Seiten zu finden.