29.11.2017 - 2016 organisierte die GVZ (Gebäideversicherung Zürich) ihren Kommandantenkurs in Disentis. Wir durften Gastgeber sein und als Dank lud uns die GVZ nach Zürich ein. Am 28. November 2017 war es so weit. Mit rund 20 Leuten machten wir uns auf den Weg nach Zürich/Flughafen, wo uns unsere Kameraden bereits erwarteten. Werner hatte für uns einen ganz besonderen Anlass organisiert: wir besuchten den Flughafen Zürich „backstage“ und liefen rund zwei Stunden durch das Gebäudekomplex und auf die Andockrampen. Diese zwei Stunden zu beschreiben ist recht schwierig, man muss einfach dabei gewesen sein: der Ausmass, die Technik, die Weite. Kröung war dann noch die Landung eines A380, das wir aus nächster Nähe betrachten konnten.

Nach der Führung ging es zum Nachtessen. Im stilvoll eingerichtetem Restaurant Runway 36 servierte man uns die Zürcher Spezialität: Züri Geschnetzeltes mit Rösti, super fein gekocht. Das Nachtessen gab Gelegenheit, miteinander auszutauschen und so wurde es recht spät – nicht auszudenken, was passiert wäre, hätten wir Heier‘s Einladung auch noch entgegengenommen. Vom kommenden Tag hatten nämlich alle Respekt und wollten früh ins Bett.

So fuhren wir spätabends über die Grenze und wieder zurück nach Marthalen und dann nach Andelfingen, ins Ausbildungszentrum. Es gab für alle noch ein Bierchen, gesponsort von Heier, und dann ging es recht schnell ins Bett.

Am nächsten Tag standen wir bereits um 06.00 Uhr auf. Nach dem Frühstück erwartete uns die Instruktoren Crew: Heier, Arno, Peter, Andy, Dani und Marcel. Zuerst einmal mussten sich alle umziehen. Dafür stellte die GVZ eigene Kleider zur Verfügung, zu gross ist die Belastung auf der Anlage. Dann gingen wir zum Feuer-Atelier wo uns Arno, ein Disentiser und jetzt Berufs-Feuerwerhmann bei Schutz und Rettung, die Nuancen von Rauch und Feuer erklärte. Mehrere Flashovers überstiegen unsere Köpfe und es wurde richtig heiss, um die 1000° Celsius. 

 

Dann ging es weiter. Auf verschiedenen Posten übten wir Schlauchmanagement, Vorrücken, Feuerbekämpfung – immer wieder, immer unter anderen Voraussetzungen. Die Instruktoren gaben Tipps und korrigierten –ein absolut lehrreicher Tag! Wie streng dass das Ganze wurde, zeigte der ständige Flaschenwechsel. Absoluter Höhepunkt war der Tiefgaragenbrand, welcher nicht nur von uns, sondern auch von den Instruktoren recht viel abverlangte. Am Schluss hätten wir noch einen Industriebrand simulieren können, doch dazu waren alle zu müde. So machten wir uns, nach den Retablieren, wieder auf den Heimweg, müde aber sehr zufrieden. Die beiden Tage waren der Hammer. Wir danken der GVZ für die tollen Erlebnisse und die Organisation, das gute Essen und die Kameradschaft. Die nächste Runde is an euch uns wieder zu besuchen!

Fotos: Fabian Manetsch und Gion Tenner